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Big Bag Anlagen

Maßgeschneiderte Probenahmeanlagen für die Verarbeitung von Big-Bag-Anwendungen und -Lösungen

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Laarmann-Rotationsprobenverteiler (mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1.600 Litern) sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Big-Bag-Probenahmelösungen. Die repräsentative Probenahme von Schüttgütern stellt stets eine entscheidende Herausforderung dar. Insbesondere wenn die Probe über eine gewisse Strecke transportiert wurde (Big Bag), kommt es zwangsläufig zu einer Entmischung des Inhalts, und die Wahrscheinlichkeit von Verunreinigungen ist hoch. Die Erfahrung zeigt, dass sich die größeren Partikel oben und die kleineren Partikel unten ansammeln (Brasilnuss-Effekt). Wir haben eine Durchstechvorrichtung integriert, um das Öffnen des Big Bags mit einem Messer zu vermeiden.

Das 8 x 200-Liter-Teilermodul ermöglicht die chargenweise Aufteilung von:
Material in 8 x 200-Liter-Fraktionen aus einem Gesamtvolumen von 1.600 Litern.

Merkmale und Vorteile

  • Maßgeschneiderte Fertigung für jeden Kunden mit einer Big-Bag-Probenahmeanwendung
  • Materialtransport mittels Vibrationsförderer oder Förderband
  • Repräsentative Proben mit hohem Volumen
  • Trichter mit Big-Bag-Durchstechvorrichtung
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Technische Daten

Anwendungsbereiche Mineralien, Gesteine, Probenahme von Pulvern
Funktionsprinzip Großprobenentnahme aus Big Bags
Einstellverfahren Touchscreen-Bedienfeld
Einfülltrichter 300 l
Stromversorgung 400 V ± 10 % – 50/60 Hz
Elektrische Anforderungen 4,5 kW
Stromanschluss 3-phasig
Einlaufgröße 150 mm (Standard)
Staubabsaugstelle 1
Standard CE
Schutzart IP40
Gewicht ± 3600 kg (je nach Ausführung und Kundenwunsch)
Abmessungen (Breite × Länge × Höhe) 4224 × 3740 × 4317 mm (je nach Ausführung und Kundenwunsch)
*abhängig vom Aufgabematerial und der Gerätekonfiguration/-einstellung

Probenahmeanlagen für Big Bags

Eine Probenahmeanlage mit Big Bags, auch als Schüttgut-Probenahmesystem bekannt, wird in Branchen wie dem Bergbau, der Landwirtschaft und dem Bauwesen eingesetzt, um repräsentative Proben von Schüttgütern zu entnehmen, die in großen Behältern oder Säcken gelagert werden. Die Anlage beginnt mit einem speziellen Bereich oder einer Station, die für das Entladen von Big Bags ausgelegt ist. Diese Station besteht in der Regel aus einer robusten Tragkonstruktion mit einer Plattform oder einem Rahmen, um die Big Bags sicher zu halten. Sie kann zudem Sicherheitsvorrichtungen wie Staubabsaugsysteme umfassen, um Staubemissionen während des Entladevorgangs zu minimieren.

Zum Anheben und Positionieren der Big Bags auf der Entladestation wird ein Hebezeug oder ein Gabelstapler eingesetzt. Der Hebemechanismus sollte für das Gewicht der Big Bags ausgelegt sein und eine sichere sowie kontrollierte Platzierung auf der Station gewährleisten. Sobald der Big Bag auf der Entladestation positioniert ist, wird ein Beutelschneider oder -schneider eingesetzt, um den Beutel zu öffnen und das darin befindliche Schüttgut freizulegen. Dabei kann es sich um ein manuelles oder mechanisches Gerät handeln, das ein kontrolliertes und präzises Aufschneiden des Beutels ermöglicht und gleichzeitig das Kontaminationsrisiko minimiert.

Die Probenahmegeräte bilden das Herzstück der Anlage und dienen der Entnahme repräsentativer Proben aus dem Schüttgut. Je nach Beschaffenheit des Materials und der gewünschten Probengröße können verschiedene Probenahmetechniken zum Einsatz kommen. Zu den gängigen Probenahmeverfahren zählen Rotationsprobenehmer, Querbandprobenehmer oder Vezin-Probenehmer. Die von der Probenahmevorrichtung entnommenen Proben werden in der Regel zu einer Sammelstelle oder einem Probenbehälter geleitet. Dies kann ein Probenauffangbehälter, ein Förderband oder ein Probentransportsystem sein. Die entnommenen Proben müssen je nach den Anforderungen der nachfolgenden Analyse oder Prüfung unter Umständen weiterverarbeitet oder aufbereitet werden, beispielsweise durch Zerkleinern, Mahlen oder Aufteilen.

Um die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Probenahmeanlage zu gewährleisten, sollten regelmäßige Qualitätskontrollen und Überwachungsmaßnahmen durchgeführt werden. Dazu können die Überprüfung der Leistungsfähigkeit der Probenahmegeräte, die Kalibrierung der Messgeräte sowie die Einhaltung der Standardarbeitsanweisungen gehören. Regelmäßige Wartungsarbeiten und Inspektionen sind ebenfalls unerlässlich, um die Anlage in einem optimalen Betriebszustand zu halten.

Bitte beachten Sie, dass die spezifische Auslegung und Konfiguration einer Probenahmeanlage mit Big Bags je nach Branche, Materialeigenschaften und den spezifischen Anforderungen der Anwendung variieren kann. Bitte wenden Sie sich an uns, damit wir Ihnen detailliertere und maßgeschneiderte Informationen für eine bestimmte Anwendung bereitstellen können.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Big-Bag-Anlagen

Sie dienen dazu, repräsentative Proben aus Schüttgütern zu entnehmen, die in Big Bags (FIBCs) gelagert sind, typischerweise für Qualitätssicherung und -kontrolle (QA/QC), Wareneingangskontrolle, Konformitätsprüfungen und Prozesskontrolle.

Während des Befüllens, Transports und der Handhabung kann es zu einer Entmischung der Materialien kommen (z. B. Trennung von groben Partikeln und Feinanteilen), sodass eine einzelne manuell entnommene Stichprobe möglicherweise nicht repräsentativ für die gesamte Charge ist.

Die Anstichvorrichtung ermöglicht eine kontrollierte Entleerung, ohne den Sack mit einem Messer öffnen zu müssen, was die Sicherheit erhöht und das Risiko unkontrollierter Verschüttungen und Verunreinigungen verringert.

Es unterteilt eine Charge in 8 Fraktionen à 200 l (Gesamtvolumen 1.600 l) und ermöglicht so eine kontrollierte Aufteilung in Chargen für repräsentative Teilprobenahmen und die anschließende Probenvorbereitung.

Je nach Projektkonfiguration kann das Material mithilfe eines Vibrationsförderers oder eines Förderbandes transportiert und dosiert werden, um eine stabile, wiederholbare Zuführung zum Teiler und/oder zu nachgeschalteten Anlagen zu gewährleisten.

Die Einstellungen werden über das Touchscreen-Bedienfeld vorgenommen, wodurch das Bedienpersonal den Prozess steuern und die Probenahmeroutinen an die betrieblichen Abläufe anpassen kann.

Auf der Seite sind ein Trichtervolumen von 300 l, eine Aufgabegröße von 150 mm (Standard) sowie eine elektrische Leistungsaufnahme von 4,5 kW aufgeführt (die typischen Spezifikationen können je nach endgültiger Konfiguration variieren).

Die Spezifikationen sehen einen Staubabsaugpunkt und die Schutzart IP40 vor. Die endgültigen Anforderungen an die Staubbekämpfung und die Schutzart können an Ihre Standortbedingungen angepasst werden.

Anwendungsbereiche

Big-Bag-Probenahmeanlagen werden in verschiedenen Branchen eingesetzt, um repräsentative Proben aus Schüttgut zu entnehmen, das in großen flexiblen Zwischenbehältern (Big Bags) gelagert wird.

  • Pharmazeutische Industrie – Probenahme von Rohstoffen wie Pulvern und Granulaten, um vor der Produktion die Einhaltung von Qualitäts- und behördlichen Standards sicherzustellen.
  • Lebensmittel- und Getränkeindustrie – Entnahme von Proben von Zutaten wie Mehl, Zucker, Gewürzen oder anderen Lebensmittel-Schüttgütern zur Qualitätskontrolle und zur Prüfung auf Verunreinigungen.
  • Chemische Industrie – Probenahme von Pulvern, Harzen und anderen chemischen Substanzen zur Überprüfung der Konsistenz, Reinheit und Einhaltung von Sicherheitsstandards.
  • Bergbau und Mineralien – Entnahme repräsentativer Proben von Erzen, Sand oder anderen abgebauten Materialien zur Analyse der Zusammensetzung und des Gehalts.
  • Bau- und Zementindustrie – Probenahme von Schüttgütern wie Zement, Kalkstein oder Sand zur Überprüfung der Zusammensetzung und der Einhaltung von Branchenspezifikationen.
  • Landwirtschaft und Tierfutter – Untersuchung von Getreide, Düngemitteln und Futtermittelzusatzstoffen auf Nährstoffgehalt, Verunreinigungen oder Feuchtigkeitsgehalt.
  • Kunststoffe und Polymere – Probenahme von Kunststoffgranulaten oder -pulvern, um vor der Verarbeitung die Gleichmäßigkeit der Rohstoffeigenschaften sicherzustellen.