LAARMANN LM250 Pulveriser Ring Mill with open view of grinding chamber

LM250 Scheibenschwingmühle

Die LM250 ist ein Laborgerät, das sich zum Zerkleinern und Homogenisieren von harten und spröden Materialien im trockenen und nassen Zustand eignet.

Front view of the LAARMANN LM250 Pulveriser Ring Mill for laboratory sample grinding

Die LM250 ist ein Laborgerät, das sich zum Zerkleinern und Homogenisieren von harten und spröden Materialien im trockenen und nassen Zustand eignet. Das geschlossene Mahlsystem gewährleistet eine vollständige Rückgewinnung der Proben. Je nach Mahlzeit und den spezifischen Eigenschaften des Probenmaterials kann eine Endfeinheit von bis zu 75 µm erreicht werden. Bei einer LAARMANN-Ringmühle geben Sie die Probe zusammen mit einer Scheibe oder einem Satz aus Ringen und Walze in eine Schüssel, um das Ganze in dreidimensionale Schwingungen zu versetzen. Im Inneren der Schalen wird die Probe durch hohen Druck, Aufprall und Reibung schnell bis zur analytischen Endfeinheit gemahlen und homogenisiert. In der Regel werden Proben in ca. 3 Minuten zu 90–95 % auf < 75 µm gemahlen. Die genaue Zeit und Endfeinheit hängen von den Eigenschaften der Probe ab.

Die Standarddrehzahl beträgt 1.450 U/min. Wir können eine andere Drehzahl bereitstellen, falls dies für die jeweilige Anwendung erforderlich ist. Die Drehzahlanpassung ist eine optionale Funktion, die im Programm implementiert werden kann.

Merkmale und Vorteile

  • Digitale Steuerung über Touchscreen
  • Endfeinheit bis zu 75 Mikrometer (µm)
  • Schalen und Scheiben aus Standard-Chromstahl und Standardstahl; andere Materialien auf Anfrage
  • Optionale Hebevorrichtung für den Bediener
Grinding bowl and airbag clamping system inside the LAARMANN LM250 Pulveriser Ring Mill

Technische Daten

Anwendungsbereiche Ultrafeines Mahlen von harten, spröden und abrasiven Materialien zur Gewinnung von Proben für Analysen in Bergbau-, Metallurgie- und geochemischen Laboren
Funktionsprinzip Reibung
Eingangsgröße* < 15 mm
Endfeinheit* < 75 µm
Durchsatz 30–300 cc (cm³)
Drehzahleinstellung Bis zu 1.450 U/min
Einstellmethode Digitales Bedienfeld
Verbrauchsmaterial Standardstahl, Chromstahl, Zirkonium, Wolframkarbid; weitere auf Anfrage
Größen der Verbrauchsmaterialien 300-ml-Schalen und 800-ccm-Scheiben
Stromversorgung 400 V ± 10 % – 50/60 Hz
Elektrische Anforderungen 1,3 kW
Stromanschluss 3-phasig
Staubabsauganschluss 1
Standard CE
Schutzart IP40
Gewicht 210 kg
Abmessungen (Breite × Länge × Höhe) 550 × 602 × 1032 mm
*abhängig vom Aufgabematerial und der Gerätekonfiguration bzw. den Einstellungen

Ringmühle – Funktionsprinzip

Das Funktionsprinzip einer Ringmühle basiert auf Hochgeschwindigkeitsreibung und -druck. Das Probenmaterial wird zusammen mit einem Puck und einem Ring in eine Mahlschale gegeben. Bei Inbetriebnahme der Maschine wird die Schale schnell in Schwingung versetzt oder gedreht, wodurch Puck und Ring unter hohem Druck mit dem Material kollidieren. Durch diesen Mahlvorgang wird das Material zu einem feinen, gleichmäßigen Pulver zerkleinert. Die geschlossene Mahlkammer gewährleistet minimalen Probenverlust und minimale Verunreinigungen, wodurch der Prozess für eine Vielzahl von Materialien effizient und reproduzierbar ist.

LM250 Ringmühle – FAQ (Häufig gestellte Fragen)

Harte, spröde und abrasive Materialien, sowohl in trockenem als auch in nassem Zustand.

Bis zu < 25 mm, je nach Konfiguration/Material.

In der Regel < 75 µm, wobei je nach Material und Mahlzeit auch feinere Ergebnisse möglich sind.

Der typische Durchsatz beträgt 20–300 cm³, abhängig von Mahlschüssel und Probe.

Standardstahl und Chromstahl sind aufgeführt; zu den Optionen gehören Zirkonium und Wolframkarbid (weitere auf Anfrage).

Anwendungen

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