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LM5000 Scheibenschwingmühle

Die LM5000 ist ein Laborgerät, das sich zum Zerkleinern und Homogenisieren von harten und spröden Materialien im trockenen und nassen Zustand eignet.

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Eine Ringmühle ist ein Laborvermahlungsgerät, das zur Zerkleinerung von Proben für Analysezwecke entwickelt wurde. Sie wird häufig in geologischen, metallurgischen, chemischen und anderen Laboren zur Probenvorbereitung im Vorfeld verschiedener Analysemethoden eingesetzt. Das geschlossene Mahlsystem gewährleistet eine vollständige Rückgewinnung der Proben. Je nach Mahlzeit und den spezifischen Eigenschaften des Probenmaterials kann eine Endfeinheit von bis zu 75 µm erreicht werden. Die optimale Füllmenge einer LM2000 liegt bei etwa 1–1,3 Litern Probenmaterial.

Merkmale und Vorteile

  • Digitale Steuerung über Touchscreen
  • Großvolumige 5000-ccm-Schalen
  • Endfeinheit bis zu 75 Mikrometer (µm)
  • Schüsseln und Scheiben aus Chromstahl und Standardstahl als Standardausführung; andere Materialien auf Anfrage
  • Optionale Hebevorrichtung für den Bediener
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Technische Daten

Anwendungsbereiche Ultrafeines Mahlen von harten, spröden und abrasiven Materialien zur Gewinnung von Proben für Analysen in Bergbau-, Metallurgie- und geochemischen Laboren
Funktionsprinzip Reibung
Eingangsgröße* < 25 mm
Endfeinheit* < 75 µm
Durchsatz 20–5.000 cc (cm³)
Drehzahleinstellung Bis zu 1.450 U/min
Einstellverfahren Digitales Bedienfeld
Verbrauchsmaterial Standardstahl, Chromstahl, Zirkonium, Wolframkarbid; weitere Materialien auf Anfrage
Größen der Verbrauchsmaterialien 3.500-ml-Schalen und 800-ccm-Scheiben
Stromversorgung 400 V ± 10 % – 50/60 Hz
Elektrische Anforderungen 2,2 kW
Stromanschluss 3-phasig
Staubabsauganschluss 1
Standard CE
Schutzart IP40
Gewicht 560 kg
Abmessungen (Breite × Länge × Höhe) 1.400 × 730 × 1.460 mm
*abhängig vom Aufgabematerial und der Gerätekonfiguration bzw. den Einstellungen

Funktionsweise der Ringmühle

Die Kernkomponenten der Ringmühle LM5000 sind der Mahlbehälter und die Mahlscheibe. Beide bestehen aus langlebigen Materialien wie Wolframkarbid oder gehärtetem Stahl, um den Mahlprozess standzuhalten. Die Probe, bei der es sich um Gesteine, Mineralien, Keramiken oder andere feste Materialien handeln kann, wird in den Mahlbehälter eingefüllt. Anschließend wird die Scheibe auf die Probe gesetzt. Der Mahlvorgang findet zwischen der Scheibe und der Innenfläche des Mahlbehälters statt. Die Ringmühle ist so konstruiert, dass sie sich in einer kreisförmigen oder oszillierenden Bewegung bewegt, wodurch sich die Scheibe dreht und die Probe gegen die Innenwand des Mahlbehälters zermahlt.
Ein motorisiertes Antriebssystem treibt die Bewegung des Rings und der Scheibe an. Dieser Motor wird über eine Benutzeroberfläche gesteuert, die die Anpassung der Mahlparameter ermöglicht.

Der Zweck einer Ringmühle ist die Zerkleinerung. Die Probe wird zwischen der Scheibe und dem Behälter gemahlen und zerkleinert, wodurch ein fein gemahlenes Pulver entsteht. Diese pulverförmige Probe wird häufig für nachfolgende Analysemethoden wie Röntgenfluoreszenz (XRF), Röntgendiffraktometrie (XRD) oder andere elementare und mineralogische Analysen verwendet. In einigen Anwendungsbereichen, in denen die Erwärmung der Probe minimiert werden muss, bieten Ringmühlen möglicherweise Kühloptionen an. Dies kann den Einsatz von flüssigem Stickstoff oder anderen Kühlmitteln beinhalten. Die Ringmühlen der Baureihe LM2000 sind mit einem digitalen Bedienfeld ausgestattet. Diese Funktionen ermöglichen es dem Anwender, Parameter wie Mahlzeit und Drehzahl präzise zu steuern, was zur Reproduzierbarkeit der Versuche beiträgt. Zu den Sicherheitsmerkmalen gehören Schutzabdeckungen oder -gehäuse, die den Kontakt mit beweglichen Teilen verhindern, sowie automatische Abschaltmechanismen.

Argon-Funktion

Für bestimmte Anwendungen mit spezifischen Materialien können wir eine Option zur Verwendung von Argon implementieren, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Probenahme brennbarer Materialien zu ermöglichen. Argon ist ein Inertgas, was bedeutet, dass es nicht ohne Weiteres mit anderen Substanzen reagiert. Es wird in Maschinen eingesetzt, um eine inerte Atmosphäre zu erzeugen, die für bestimmte Prozesse unerlässlich ist. Beispielsweise wird Argon bei Wärmebehandlungsprozessen wie dem Glühen, bei denen eine kontrollierte Erwärmung und Abkühlung von Materialien erforderlich ist, eingesetzt, um Oxidation zu verhindern und eine stabile Umgebung aufrechtzuerhalten.

LM2000 Ringmühle – FAQ (Häufig gestellte Fragen)

Der typische Durchsatz liegt zwischen 20 und 5.000 cm³, abhängig von der Mahlschale und der Probe.

Typischerweise < 75 µm, wobei je nach Material und Mahlzeit auch feinere Ergebnisse möglich sind.

Typischerweise < 25 mm (abhängig von Material und Konfiguration).

Standardstahl/Chromstahl; Optionen aus Zirkonium und Wolframkarbid sind aufgeführt (weitere auf Anfrage).

Die Argon-Funktion kann eingesetzt werden, um durch die Schaffung einer inerten Atmosphäre eine sicherere Verarbeitung brennbarer Materialien zu ermöglichen.

Verriegelungen/Überlastschutz und Not-Aus-Schalter

Anwendungen

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