Ein Indexierkarussell zur automatischen Entnahme und sicheren Lagerung von Proben, die von einem kontinuierlichen Probenahmesystem erzeugt werden. Das Karussell trägt eine Reihe von Behältern gleicher Kapazität, in denen Einzel- oder Mischproben über einen längeren Zeitraum gesammelt und gelagert werden. Wird häufig in Kombination mit einem Vezin-Probenehmer eingesetzt.
Merkmale und Vorteile
- Digitales Bedienfeld
- Hohe Probenkapazität
- Geeignet für große Probenahmeanlagen
Technische Daten
| Anwendungsbereiche | Repräsentative Probenaufteilung für Analysezwecke in Branchen wie Bergbau, Landwirtschaft, Bauwesen und Pharmazie. |
| Funktionsprinzip | Probenentnahme aus Durchflussströmen in Anlagen oder bei anderen Probenahmevorgängen |
| Probenahmemenge | 10 |
| Volumen des Probennehmers | 26 l |
| Drehzahleinstellung | 18–54 U/min |
| Einstellmöglichkeiten | digitales Bedienfeld |
| Stromversorgung | 400 V ± 10 % – 50/60 Hz |
| Elektrische Anforderungen | 3 kW |
| Stromanschluss | 3-phasig |
| Staubabsauganschluss | 1 |
| Standard | CE |
| Gewicht | 400 kg |
| Abmessungen (Breite × Länge × Höhe) | 1050 × 1050 × 1650 mm |
Funktionsweise eines Probennehmers
Ein Probennehmer ist ein Gerät oder eine Vorrichtung, die dazu dient, repräsentative Proben von Materialien, Substanzen oder Umweltkomponenten zur Analyse zu entnehmen.
Probennehmer kommen in verschiedenen Branchen und Bereichen zum Einsatz, darunter im Bergbau, in der Umweltwissenschaft, in der Landwirtschaft und in der Pharmaindustrie.
Die spezifische Bauweise und Funktionsweise eines Probennehmers kann je nach Art des zu beprobenden Materials und den Bedingungen, unter denen die Probenahme erfolgt, stark variieren.
Ein Probennehmer ist ein Werkzeug oder System, das die systematische Entnahme von Materialproben für die anschließende Analyse, Prüfung oder Untersuchung ermöglicht.
Das vorrangige Ziel jedes Probennehmers ist es, sicherzustellen, dass die entnommene Probe das Material oder die Umgebung, aus der sie stammt, genau repräsentiert und somit zuverlässige Daten für die Entscheidungsfindung liefert.
Das durch den Probenahmevorgang entnommene Material wird in einen Behälter gegeben, um die Probe sicher aufzubewahren, bis sie zur Analyse transportiert werden kann.
Diese Behälter können so ausgelegt sein, dass eine Kontamination oder ein Verlust der Probenintegrität verhindert wird.
Probenahmegeräte werden häufig aus Materialien hergestellt, die nicht mit der zu entnehmenden Substanz reagieren. So können beispielsweise Edelstahl, Teflon oder Glas verwendet werden, um eine Kontamination zu verhindern.
Sie entnehmen über einen bestimmten Zeitraum hinweg oder an verschiedenen Orten mehrere Proben und führen diese anschließend zu einer einzigen, repräsentativen Probe zusammen.
Probenahmegeräte sind unter einer Vielzahl von Bedingungen einsetzbar, beispielsweise bei hohen oder niedrigen Temperaturen, in Hochdruckumgebungen oder in Gegenwart gefährlicher Stoffe.
Der Probennehmer ist tragbar und lässt sich leicht an verschiedene Standorte transportieren, während andere Modelle als feste Installationen Teil eines größeren Prozess- oder Industriesystems sind.
LM-SC250 (LMSC250) Probennehmer – FAQ (Häufig gestellte Fragen)
Anwendungsbereiche
Ein Probennehmer kann Teil eines größeren Probenahmesystems sein, beispielsweise eines Querbandprobenehmers oder eines Vezin-Probenehmers. Diese Systeme sind dafür ausgelegt, Proben aus einem auf einem Förderband bewegten Schüttgutstrom zu entnehmen. Die Schaufel oder der Schneidkopf des Probennehmers fängt den Materialstrom in regelmäßigen Abständen ab, entnimmt einen Teil des Materials und gibt diesen in einen Sammelbehälter ab. Diese Probe wird anschließend analysiert, um den Metallgehalt oder andere relevante Eigenschaften des verarbeiteten Materials zu bestimmen. Insgesamt liegt die Wirksamkeit eines Probennehmers in seiner Fähigkeit, eine zuverlässige und unverfälschte Probe zu liefern, die das Material oder die Umgebung, aus der sie entnommen wurde, genau repräsentiert.



